Weinbar Rutz

Zufällig hatte die Weinbar Rutz zufällig im selben Jahr ihr 16. Jubiläum, als wir auch unseren 16. Jahrestag feiern wollten, was wir traditionell mit einem besonderen Essen tun. Zum Glück gab es für den Freitag Abend auch noch einen Tisch, so daß wir um halb acht in der Chausseestraße ankamen. Die Begrüßung war locker und freundlich, und bald schon saßen wir mit einem Glas Winzersekt (Chardonnay) am Tisch. Wir entschieden uns dann für das sechsgängige „Inspirationsmenü“ mit der „normalen“ Weinbegleitung. Die war dann auch, wie man es an diesem Ort erwarten würde, sehr gut. Sommelier Alexander Seiser wählte mit großer Begeisterung Weine aus, die einerseits perfekt zu den Gerichten passten, uns andererseits aber auch überraschten, weil sie aus dem üblichen Rahmen fielen. Der „Wein“ zur Kellerbete mit Braumalz war dann ein Sauerbier aus Moabit. Zum Essen kann man nur sagen, daß es fantastisch schmeckte, toll aussah, und einige Überraschungen bot. Besonders zu erwähnen sind das Schweinekinn, die weißen Erdbeeren und das Lamm in Dashi-Brühe.

Inklusive Grüßen aus der Küche und „Vordessert“ kamen wir auch auf neun leckere Gänge. Insgesamt ein wunderschöner, sehr angenehmer Sommerabend, den wir dann noch vor dem Keyser Soze ausklingen ließen.

Langes Schlemmerwochenende

Nachdem wir die Menüfolge für das lange 1. Mai-Wochenende durchgeplant hatten, kauften wir in einem großen Wurf alles ein und begannen am Freitag mit Lachs mit gebratenem Radicchio, einem schönen Rezept von Jamie Oliver (daher enthält es auch gebratenen Speck).

Am Samstag gab es bei gar nicht tropischen Temperaturen lecker Thailändisch. Rindfleischsalat und rotes Schweinecurry mit Ananas.

Am Sonntag war Spargeltag mit Beelitzer Spargel, Prager Schinken von Bünger und Sauce Hollandaise von Heiko.

Den Abschluß bildete am Montag ein Sirloin-Steak asiatische Art auf Pak Choi mit Auberginenpürée und zum Nachtisch selbst gemachter Himbeerjoghurt.

Osterlamm

Ostern gibt es ja traditionell Lamm. So hielten wir es auch. Eine schöne halbe Lammkeule von Eurogida bereiteten wir nach einem tollen Rezept von Tim Mälzer zu. Sie wurde erst in Joghurt mariniert und dann im Ofen gegart. Dazu gab es eine Rotweinreduktion, Erbsenpürée mit Basilikum und Rosmarinkartoffeln.

 

Asiatisch

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Wie oft am Samstag aßen wir auch an diesem ersten Frühlingssamstag des Jahres asiatisch. Es gab Klassiker: Schweinefleisch auf balinesische Art, diese Mal mit Fleisch aus dem Schweinekamm, und dazu gemischtes Wok-Gemüse, zum ersten mal mit etwas Weißkohl, der vom japanischen Essen übrig geblieben war. Als Nachtisch gab es etwas Neues: Bayrische Crème mit Himbeersoße. Etwas aufwendiger in der Zubereitung, aber extrem lecker.
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