Ein-Schnuffi-Wochenende

Während Philipp sich in der Sonne Teneriffas aalte, war ich alleine in Berlin. Den Genuss von selbst gekochtem Essen wollte ich mir aber natürlich nicht entgehen lassen. Daher gab es eine Auswahl alter und neuer Gerichte.

Freitag: Hackfleisch mit Nudeln

Ich machte das gute alte Hackfleisch mit Nudeln von meiner Mutter in unserer leicht variierten Version. Neben Zwiebeln kamen auch getrocknete Tomaten zum Hackfleisch und am Ende eine ordentliche Portion Rucola. Auf dem Teller wurde es dann noch mit Parmesan bestreut.

Samstag: Kabeljau mit Speck und Bohnen

Wie man an den Zutaten sieht ein Rezept von Jamie Oliver. Bei Karstadt gab es sogar Skrei, den leckeren Winterkabeljau.

Hackbraten

Zum ersten mal seit langem oder vielleicht sogar das erste mal überhaupt machten wir einen Hackbraten. Diesen bereiteten wir nach einem Rezept von Essen+Trinken zu. Beim nächsten mal würden wir aber weniger Sahne nehmen. Der Braten blieb zwar in Form, wirkte aber ein bisschen fluffig. Lecker war er dank Lauch und Majoran aber auf jeden Fall. Dazu gab es eine feine Pfeffersoße, Kapü und Rosenkohl, von dem wir jetzt wissen, daß er auf English Brussels Sprouts und in vielen anderen Sprachen ähnlich heißt. Schon eher ein üppiges Essen für kalte Wintertage, aber deliziös.

 

Ravioli und eine leckere Kürbissuppe

Da der Herbst meteorologisch schon voll im Gange war, bereiteten wir ein köstliches Herbstmenü zu. Als Vorspeise gab es ein Ingwer-Kürbissuppe, die erste in einer Reihe von Versuchen, die wirklich schmeckte. Danach dann selbst gemachte Ravioli mit käse- und mit steinpilzartiger Füllung serviert mit Salbeibutter. Sehr lecker, und anscheinend haben wir jetzt das ultimative Rezept für Nudelteig: 125 g Semola, 125 g Mehl Tipo 00, 2 Eier und ein wenig Salz und Wasser.

Weinbar Rutz

Zufällig hatte die Weinbar Rutz zufällig im selben Jahr ihr 16. Jubiläum, als wir auch unseren 16. Jahrestag feiern wollten, was wir traditionell mit einem besonderen Essen tun. Zum Glück gab es für den Freitag Abend auch noch einen Tisch, so daß wir um halb acht in der Chausseestraße ankamen. Die Begrüßung war locker und freundlich, und bald schon saßen wir mit einem Glas Winzersekt (Chardonnay) am Tisch. Wir entschieden uns dann für das sechsgängige „Inspirationsmenü“ mit der „normalen“ Weinbegleitung. Die war dann auch, wie man es an diesem Ort erwarten würde, sehr gut. Sommelier Alexander Seiser wählte mit großer Begeisterung Weine aus, die einerseits perfekt zu den Gerichten passten, uns andererseits aber auch überraschten, weil sie aus dem üblichen Rahmen fielen. Der „Wein“ zur Kellerbete mit Braumalz war dann ein Sauerbier aus Moabit. Zum Essen kann man nur sagen, daß es fantastisch schmeckte, toll aussah, und einige Überraschungen bot. Besonders zu erwähnen sind das Schweinekinn, die weißen Erdbeeren und das Lamm in Dashi-Brühe.

Inklusive Grüßen aus der Küche und „Vordessert“ kamen wir auch auf neun leckere Gänge. Insgesamt ein wunderschöner, sehr angenehmer Sommerabend, den wir dann noch vor dem Keyser Soze ausklingen ließen.

Langes Schlemmerwochenende

Nachdem wir die Menüfolge für das lange 1. Mai-Wochenende durchgeplant hatten, kauften wir in einem großen Wurf alles ein und begannen am Freitag mit Lachs mit gebratenem Radicchio, einem schönen Rezept von Jamie Oliver (daher enthält es auch gebratenen Speck).

Am Samstag gab es bei gar nicht tropischen Temperaturen lecker Thailändisch. Rindfleischsalat und rotes Schweinecurry mit Ananas.

Am Sonntag war Spargeltag mit Beelitzer Spargel, Prager Schinken von Bünger und Sauce Hollandaise von Heiko.

Den Abschluß bildete am Montag ein Sirloin-Steak asiatische Art auf Pak Choi mit Auberginenpürée und zum Nachtisch selbst gemachter Himbeerjoghurt.

Osterlamm

Ostern gibt es ja traditionell Lamm. So hielten wir es auch. Eine schöne halbe Lammkeule von Eurogida bereiteten wir nach einem tollen Rezept von Tim Mälzer zu. Sie wurde erst in Joghurt mariniert und dann im Ofen gegart. Dazu gab es eine Rotweinreduktion, Erbsenpürée mit Basilikum und Rosmarinkartoffeln.